Fertighäuser bestehen aus natürlichen Rohstoffen. Für ein Fertighaus werden durchschnittlich 25 Kubikmeter Holz verwendet, das zum größten Teil aus einheimischem Anbau stammt. Wände, Decken und Dächer werden aus Natur belassenem Holz hergestellt.
Der Energieaufwand zur Herstellung der Holzbau-Elemente ist deutlich geringer als bei konventionellen Baustoffen. Die physikalischen Eigenschaften des Holzes können die Wärmedämmung der Gebäudehülle zudem stark verbessern.
Häuser aus Holz sind nachhaltig und umweltfreundlich: In den deutschen Wäldern wächst mit rund 60 Millionen Kubikmetern jährlich mehr Holz nach, als genutzt wird. Das Naturmaterial speichert dauerhaft große Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), das jeder Baum während seines Wachstums der Luft entzieht.
Wissenschaftliche Untersuchungen der Universitäten Hamburg und Stuttgart haben gezeigt, dass das Treibhauspotential einer Holzaußenwand um 93% kleiner ist als das einer konventionellen Massivbauwand. Eine grafische Darstellung des Untersuchungsergebnisses mit weiterführenden Literaturhinweisen ist in untenstehender Download-Datei zusammengefaßt.